Incosol bietet Migrationspfad für betagte Profibus FMS/FDL Projekte!

Es existieren immer noch viele Anlagen welche Profibus FMS- oder FDL-Protokoll verwenden, um die Feldebene (SPS) mit der Leitebene (SCADA) zu verbinden. Hierfür wurden in der Vergangenheit sehr oft Hard- Software-Lösungen der Firma applicom international eingesetzt. Mittlerweile sind viele dieser Leitsystemrechner am Ende ihres Lebenszykluses angelangt oder müssen ersetzt werden, weil

a) die Rechner-Hardware überaltert und/oder defekt ist
b) die Systemsoftware (Windows) und/oder die SCADA-Software veraltet ist und nicht mehr in das moderne IT- und Sicherheitskonzept des Betreibers passt.

Das Dilemma für den Betreiber solcher Bestandsanlagen besteht nun darin, dass er die dem SCADA-System unterlagerte SPS-Steuerung eigentlich erhalten möchte, weil deren Austausch einen wesentlich höheren zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeutet, als der Austausch lediglich der SCADA-Hard- und Software. Neben dem Austausch der SPS-Hardware (z.B. von S5 nach S7) ist ein oftmals noch größerer Kostenpunkt der Engineeringaufwand für die Portierung der SPS-Programme, zumal darin ein wesentlicher Teil des Verfahrens-Know-Hows steckt, das es gilt umzusetzen. Dazu braucht man SPS-Spezialisten, die sich sowohl mit der alten als auch der neuen SPS-Technologie auskennen und Spezialisten sind bekanntlich rar und teuer!

Aus diesen Gründen sind die Betreiber oftmals daran interessiert, die SPS-Systeme beizubehalten und lediglich das Leitsystem zu erneuern. Bei Anlagen, die Profibus FMS oder FDL als Kopplungsprotokoll zwischen SPS- und Leit-Ebene verwenden, wurden viele Systeme mit applicom® Profibus-Interface-Karten PCI1500 PFB und deren iFIX-Treiber oder OPC Server eingesetzt. Bei einer Modernisierung von Systemen die diese Karten einsetzten entsteht das Problem, dass diese Karten nicht mehr unter Windows 7, oder Windows Server 2008 (R2) eingesetzt werden könne, weil keine Device Treiber dafür existieren!

Hier springt nun InCoSol mit seinem S7A OPC Server und der Hilscher CIF50 Profibus Karte ein! Beide Komponenten (S7A Software und CIF50PB Hardware) werden von Windows 7 und Windows Server 2008 unterstützt. Es muss lediglich die Profibus-Konfiguration (Busparameter und Kommunikationsbeziehungsliste) von der applicom® Karte auf die Hilscher CIF50PB-Karte umgesetzt werden. Die iFIX E/A-Adressen oder OPC Items lassen sich ebenfalls sehr leicht durch suchen und ersetzen vom Applicom-Format in das S7A-Format umsetzen.
Wir bieten solche Migrationen als Komplettpaket an, inklusive aller Anpassungsarbeiten sowohl auf der SPS als auch auf der SCADA-Seite. Auch Kopplungen über Profibus FDL zu Siemens S5-Steuerungen können auf S7A OPC Server und Hilscher CIF50PB ungestellt werden.

Hier einige Referenz-Projekte aus dem Jahr 2012:

  • ArcelorMittal Luxemburg: Profibus FDL (S5) zu iFIX
  • Baerlocher GmbH (Hersteller von Kunststoffadditiven): Profibus FMS zu iFIX
  • DB AG Cottbus: Profibus FDL (S5) zu InTouch®
  • Kläranlage des Forschungszentrum Jülich: Profibus FMS Kopplung zu InTouch®
  • KME Osnabrück (Hersteller von Kupfer-Halbzeugen): Profibus FDL (S5) zu iFIX

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